Dahlingschule
Städtische Förderschule mit den Schwerpunkten Emotionale und soziale Entwicklung und Lernen

Schulprogramm

 

Schulprogramm

 

Pädagogische Grundorientierung  -  Leitbild

 

Unser Leitbild:

 

SELBSTSTÄNDIGKEIT entwickeln, VERANTWORTUNG übernehmen und INDIVIDUELLE FÖRDERUNG stellen das Fundament unseres pädagogischen Handelns dar.

 

Inhalt

 

Kurzbeschreibung der Schule

1.Selbstständigkeit entwickeln

- Projekte in einzelnen Klassen

 

2.Verantwortung übernehmen

-      „Duisburg schlägt keiner“

-      Streitschlichterteams

-      Catering „Schüler kochen für Schüler“

-      Schülerlotsen

 

3.Individuelle Förderung

4.Fächer- und stufenübergreifende Konzepte

-      Sprachförderung

-      Beratung und Gewaltprävention

-      Elternarbeit

-      Medienerziehung

-      Geschlechtsspezifische Arbeit

è Mädchenarbeit/Jungenarbeit

è Energiesparen

 

5.Fachspezifische Konzeptionen

-      Englisch

-      Verkehrserziehung

-      Musikförderung

-       

6.Kooperation/Vernetzung

-      Arbeitsagentur

-      Berufskollegs

-      Jugendamt

 

 

                                                                                                                               

 

Kurzbeschreibung der Schule (Schuljahr 2016/17)

 

Die Dahlingschule ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Sie liegt im linksrheinischen Duisburger Stadtteil Rheinhausen-Friemersheim. Als Einzugsgebiet hat sie das gesamte Gebiet von Rheinhausen sowie Rumeln-Kaldenhausen. Vor allem Rheinhausen ist gekennzeichnet durch hohe Arbeitslosigkeit und damit verbundenen Probleme.

 

In diesem Schuljahr besuchen 115 Kinder und Jugendliche die Dahlingschule, sie werden in  Klassen in den Jahrgängen 1-10 unterrichtet. Als Ganztagsschule bietet die Dahlingschule am Nachmittag, individuelle Förderangebote und ein reichhaltiges Wahlpflicht-Angebot im sportlichen und kreativen Bereich an (s. Anlage „Ganztagskonzept“).

 

Neben dem Förderschwerpunkt Lernen werden hier auch Kinder mit zusätzlichem Unterstützungsbedarf in den Förderschwerpunkten Sprache und in emotionaler und sozialer Entwicklung sowie auch einige Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung gefördert.

 

1. SELBSTSTÄNDIGKEIT entwickeln

Selbstständigkeit bezieht sich zum einen auf unterrichtliche Prozesse. Hierbei geht es darum, Unterrichtsinhalte didaktisch und methodisch so aufzubereiten, dass eine Förderung der Selbstständigkeit im Fokus steht. Es kommen zum einen Unterrichtsmethoden zum Einsatz, wie z.B. die Werkstattarbeit, Stationenlernen und auf kooperatives Lernen basierende Gruppenarbeit. Diese Methoden setzen in ihrer Planung an der jeweiligen individuellen Lern- und Ausgangslage an.

 

Entwicklung der Selbstständigkeit bezieht sich aber auch auf die eigene Persönlichkeit. Die Schülerin bzw. der Schüler weiß um seine Stärken und welche Aufgaben und Anforderungen  sie bzw. er gut bewältigen kann. Selbstständigkeit entwickeln als Prozess beinhaltet aber auch, dass die Schülerin bzw. der Schüler Hilfe und Unterstützung einfordern kann.

Das Schulleben findet zusätzlich in Kooperation mit außerschulischen Trägern an außerschulischen Lernorten statt.

Unser Leitbild findet sich auch in der intensiven Berufsvorbereitung der Dahlingschule wieder. Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten durch eine Vielzahl von Projekten an unserer Schule die Möglichkeit, eine berufliche Zukunftsperspektive für sich zu entwickeln. Eng verbunden ist hierbei aber auch die Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Bei allen, im Folgenden beschriebenen Projekten, werden die Stärken und Schwächen eines jeden einzelnen Schülers in den Fokus genommen. Davon ausgehend lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Berufsbilder kennen, die sowohl realistisch im Sinne eines zukünftigen Berufsfeldes sind als auch dabei die individuellen Stärken berücksichtigen. Sie erfahren dabei aber auch, wo sie sich persönlich noch entwickeln müssen, um in diesem Berufsfeld bestehen zu können.

Die berufsvorbereitenden Projekte sind fester Bestandteil des Unterrichts und des Curriculums der Oberstufe an unserer Schule. Die Schülerinnen und Schüler werden sowohl durch ihre Lehrperson, als auch durch die Schulsozialarbeiterin intensiv begleitet. Diese Begleitung zielt darauf ab, dass sich die Schülerinnen und Schüler auch hier aktiv mit ihren möglichen beruflichen Perspektiven auseinandersetzen. Die Arbeitstugenden und Schlüsselqualifikationen werden hierbei besonders in den Fokus genommen. Vor allem die Fragen „Was gelingt bei mir schon richtig gut, woran muss ich noch arbeiten?“ zielen auf einen selbstständigen und verantwortungsbewussten Umgang ab.

 

Projekte in Klasse 8

Durchstarten I und II

An der Dahlingschule werden in der Klassenstufe 8 zwei dreitägige Projekte durchgeführt: DURCHSTARTEN I und II. Obwohl sie im Rahmen von Unterricht stattfinden, werden sie an einem außerschulischem Lernort durchgeführt. An der Dahlingschule ist dies das HAUS DER JUGEND (Jugendzentrum). Hierbei steht die Förderung von Schlüsselkompetenzen im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung und Selbstorganisation im Mittelpunkt:

DURCHSTARTEN I:  Bearbeiten von Arbeitsaufträgen (z.B. durch die Entwicklung von Plakaten oder Rollenspielen) und anschließender Präsentation zu den Themen Wohnen- Leben- Finanzen.

DURCHSTARTEN II: Bearbeiten von Arbeitsaufträgen (z.B. durch die Entwicklung von Plakaten oder Rollenspielen) und anschließender Präsentation zu dem Thema Individuelle soziale Netzwerke.

 

Berufsorientierung in Klasse 8

Zu Beginn des Schuljahres finden in Kooperation mit außerschulischen Trägern (Diakoniewerk) die Werkstatttage (zeitlicher Umfang von zwei Wochen)statt. Die Schülerinnen und Schüler können sich hier in Kleingruppen unter Anleitung von Fachpersonal in verschiedenen Arbeitsbereichen ausprobieren.

 

Projekte in Klasse 9 

Praxistag

 In Klasse 9 ist der PRAXISTAG fester Bestandteil des Unterrichts. Er findet regelmäßig mittwochs statt. Hier sollen die Schülerinnen und Schüler sowohl in der Entwicklung lebenspraktischer Kompetenzen als auch berufsbezogener Kompetenzen gefördert werden.

 

Hauswirtschaft

 

  • Kochen/Ernährungslehre ->Herstellung von Kuchen, Imbissen und Büffets für unterschiedliche schulische Anlässe

  • Haushaltsführung und Reinigung

  • Wäschepflege

 

Handwerk und Garten

 

  • Holz/Metall -> bedarfsbezogene Arbeiten für den Verkauf (z.B. Adventsbasar), Auftragsarbeiten, Schulaufträge, Werkstücke für den persönlichen Gebrauch

  • Gartenbau -> Gestaltung und Pflege des Schulgartens, Pflasterarbeiten, Brunnenbau, Techniken der Kompostierung

  • Raumgestaltung -> Renovierung von Klassenräumen, Gestaltung von Fluren und Fachräumen

 

Leben und Freizeit

 

Besuch von Freizeiteinrichtungen, Ämtern und Institutionen-> Drogenberatung, Bezirksamt, Stadtbücherei, Amtsgericht, Polizei, Verbraucherberatung, Schuldnerberatung, Pro Familia

 

Potentialanalyse

 In Kooperation mit dem Diakoniewerk Duisburg GmbH findet zu Beginn des Schuljahres eine zweitägige Potentialanalyse statt. Hierbei bearbeiten die Schülerinnen und Schüler ein normiertes handlungsorientiertes Testverfahren hamet 2 zur Überprüfung und Förderung praktischer beruflicher Kompetenzen. Die Aufgaben entstammen hierbei hauptsächlich handwerklichen Arbeitsfeldern mit manuellem Schwerpunkt. Auch werden im Rahmen der Potentialanalyse zwei Module durchgeführt, die nur im Team gelöst werden können. Hierbei wird der Fokus auf Teamfähigkeit und Zielorientrung gelegt.

  

Schülerbetriebspraktika

 In der 9.Klasse ist für das erste und das zweite Schulhalbjahr jeweils ein Praktikum vorgesehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich diesen Praktikumsplatz nach Möglichkeit selbstständig suchen. Der Schwerpunkt bei beiden Praktika liegt vor allem im Kennenlernen der bis dahin unbekannten Arbeitswelt.

 Neben der Vorbereitung und der begleiteten Durchführung liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Nachbereitung und Auswertung des Praktikums. Die Erfahrungen bilden zum einen die Grundlage für die unterrichtliche Behandlung im Anschluss an das Schülerbetriebspraktikum. Zum anderen können die Praktika Impulse für die persönliche Entwicklung als auch der Herausbildung beruflicher Interessen geben.

 Für beide Praktika erstellen die Schülerinnen und Schüler Berichte und reflektieren gemeinsam mit den betreuenden Lehrerinnen und Lehrern die Beurteilungen der Betriebe.

 

Projekte in Klasse 10

 Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse absolvieren zu Beginn des Schuljahres ein zweiwöchiges Praktikum, das ein Berufsfeld abdecken sollte, welches den persönlichen Stärken und Interessen entspricht. Im Anschluss daran haben sie durchgängig mittwochs ihren Praktikumstag, ihr Jahrespraktikum. In dieser Zeit werden die Schülerinnen und Schüler regelmäßig besucht, des Weiteren findet ein regelmäßiger Austausch mit den Betrieben und Firmen statt.

 Zum Ende des Schuljahres schließt sich ein letztes zweiwöchiges Praktikum an. Auch hier erstellen die Schülerinnen und Schüler Praktikumsberichte und erhalten eine abschließende Beurteilung durch die jeweiligen Firmen und Betriebe.

 

2. VERANTWORTUNG übernehmen

 Ausgehend von unserem Leitbild sind uns ein respektvolles Zusammenleben und eine Begeisterung für die Gemeinschaft wichtig.

 Duisburg schlägt keiner

 Um ein respektvolles Zusammenleben in einer Schulgemeinde auf den Weg zu bringen, sind zunächst verschiedene Überlegungen sinnvoll. Unsere Überlegungen basieren auf den pädagogischen Inhalten des Gewaltpräventionsprojekts „Duisburg schlägt keiner“.

 Regeln helfen, Konflikte zu „entpersonalisieren“, sie schaffen Handlungssicherheit und Klarheit für alle. Unsere Schülerinnen und Schüler erleben auf der Grundlage einer wertschätzenden Schulatmosphäre, dass vereinbarte Regeln gelten. Wichtig ist dabei, den „Preis“, also die Konsequenzen für Regelverstöße für unsere Schülerinnen und Schüler transparent zu machen.

 Wir haben die Regeln und Konsequenzen nach einem längeren Prozess in unserer Schulordnung verankert. Die Schulordnung wird in regelmäßigen Abständen in den Lehrerkonferenzen evaluiert.

 Unsere Schülerinnen und Schüler erleben daher in ihrem schulischen Alltag, dass sie für ihr Verhalten Verantwortung tragen.

  

Streitschlichterteam

 Im Rahmen dessen bilden wir in jedem Jahr ein Streitschlichterteam aus. Diese sind nach einer „Ausbildungsphase“ bereit, bei Konflikten von Schülerinnen und Schüler aus einer oder verschiedenen Klassen zu vermitteln.

 

Catering - „Schüler kochen für Schüler“

 Am Dienstag und Donnerstag wird das Mittagessen durch Schülerinnen und Schüler zubereitet. Dieses Catering-Projekt ist schon seit dem Schuljahr 2006/07 fester Bestandteil unseres Schullebens. Im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichtes wird ein frisches Essen (z.B. Nudeln mit Rindergulasch und Salat) inklusive Nachtisch von den Schülerinnen und Schülern zubereitet. Die Bestellung für das Mittagessen erfolgt im Sekretariat. Dort kann für 1,50€ ein Mittagessen ohne Fleisch und für 2,00€ ein Mittagessen mit Fleisch bestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dann eine Wertmarke, die sie bei der Essensausgabe abgeben.

  

Schülerlotsen

 Damit unsere Schülerinnen und Schüler nach Schulschluss gefahrlos zu ihrem Bus gelangen, wird der Übergang auf die andere Straßenseite und der sich dort befindlichen Bushaltestelle durch Schülerlotsen gesichert.

 Schülerlotsen sind Entlassschülerinnen und –schüler, die nach einer Phase der freiwilligen unterrichtlichen Vorbereitung eine entsprechende Prüfung durch die Verkehrspolizei ableisten. Wenn sie diese erfolgreich bestanden haben, dürfen sie ihr Amt als Schülerlotse antreten. Auch hier trägt der Schülerlotsendienst dazu bei, Verantwortung zu übernehmen.

 Dieses Ehrenamt findet große Anerkennung, im letzten Schuljahr wurden die Schülerlotsen vom Bürgermeister Herrn Osenger und der Polizeipräsidentin Frau Dr. Bartels persönlich im Zoorestaurant für ihr Engagement geehrt.

 

3. INDIVIDUELLE FÖRDERUNG

 Individuelle Förderpläne

 Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Rahmen des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs einen individuellen Förderplan. Dieser beschreibt in der Regel zwei fachspezifische Schwerpunkte (z.B. Deutsch und Mathematik) und einen entwicklungsspezifischen Schwerpunkt (Motorik, Sensomotorik/Wahrnehmung, Lern- und Arbeitsverhalten, emotionale Entwicklung, Sozialverhalten, Sprach- und Kommunikationsverhalten oder Kognition). Aus diesen genannten Schwerpunkten werden ausgehend von dem beschriebenen „IST“-Zustand (und vorhandener Stärken) Förderziele formuliert. Des Weiteren werden Fördermaßnahmen festgeschrieben, die Angebote beinhalten, durch die die Förderziele erreicht werden sollen.

 Der Förderplan wird mit den jeweiligen Schülerinnen und Schülern und den Eltern ausführlich besprochen. Die Eltern erhalten eine Kopie des Förderplans.

 Die Entwicklung der Förderung wird im Förderplan fortlaufend dokumentiert. Die Ziele des individuellen Förderplans sind für jeden Schüler bzw. jede Schülerin durch Tischkarten etc. gut sichtbar.

 Mehrmals jährlich werden die Pläne aktualisiert: Für die Klassen 1 und 2 gibt es drei Förderpläne (01.10., 01.02. und 01.06. eines Schuljahres). Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 9 erhalten zwei Förderpläne (01.10. und 01.04. eines Schuljahres). Die Abschlussklassen erhalten nur im Herbst des Schuljahres einen Förderplan.

 Unser Ziel ist, dass alle Schülerinnen und Schüler bis zum Ende ihrer Schulzeit die bestmöglichen Lernfortschritte gemacht haben und ihre Stärken und Schwächen kennen.

 Alle Jugendlichen, die unsere Schule am Ende der Klasse 10 verlassen, haben gemeinsam mit uns und ihren Erziehungsberechtigten einen realistischen Plan für ihren nächsten Lebensabschnitt entwickelt.

 

In Kürze werden hier die aktuellen Schwerpunkte der konzeptionellen Weiterentwicklung zu finden sein.

  

4. Fächer- und stufenübergreifende Konzepte

  

Sprachförderung

 Die Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund findet in Kleingruppen statt. Ziel der Förderung ist es, Alltagssituationen sprachlich angemessen bewältigen zu können. Dazu wurde ein Konzept entwickelt, das den Aspekt der „Zweitsprache“ berücksichtigt und sonderpädagogische, dem Förderschwerpunkt „Lernen“ entsprechende Unterrichtsprinzipien aufgreift.

  

  Beratung und Gewaltprävention

  

Elternarbeit

 Eine konstruktive Zusammenarbeit  und ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern sind für die pädagogische Arbeit an der Dahlingschule unerlässlich.

 Zu den Schüler-Eltern-Beratungstagen, an denen die Förderpläne und Zeugnisse mit jeder Schülerin und jedem Schüler besprochen werden, kommen fast alle Eltern und Erziehungsberechtigten regelmäßig. Es ist uns wichtig, dass diese Gespräche von beiden Seiten als konstruktiv und wertschätzend erlebt werden.

 Die Chancen für eine gute Zusammenarbeit sind besonders groß, wenn es gelingt, einander respektvoll anzusprechen, verschiedene Meinungen und Sichtweisen zu  akzeptieren und zu einem gemeinsamen Ergebnis zu finden, das sowohl die Schule als auch die Erziehungsberechtigten mitzutragen bereit sind. Dies setzt bei beiden Seiten eine wertschätzende und offene Haltung voraus und die Bereitschaft, sich aktiv einzubringen.

 Diese Beratungskompetenzen sind in Fortbildungen des Kollegiums erweitert worden. Die Kolleginnen und Kollegen haben einen allgemeinen Überblick über die Gesprächsführung erhalten und im Anschluss daran ein Kommunikationstraining durchgeführt.

 Zusätzlich wurde ein interner Gesprächsleitfaden entwickelt, der zur Professionalisierung der Kommunikation mit den Eltern und Erziehungsberechtigten beitragen soll.

 

Medienerziehung

 Die Dahlingschule nimmt seit Ende der neunziger Jahre sowohl am Projekt „Schulen ans Netz“ als auch der Duisburger Initiative „Telematische Schule“ teil. Dadurch ist eine fortdauernde Aktualisierung der technischen Vorraussetzungen gewährleistet.

 Der Computer wird in den Klassen (Lerninseln) oder im Computerraum als ein Lernmittel unter vielen zur Unterstützung des Lernens eingesetzt. Der Computer bietet sich als Arbeits-, Bearbeitungs- und Präsentationsplattform, auch im Bereich der visuell - auditiven Medien und in der Arbeit mit Printmedien, an. Dies gilt besonders für unsere Schulform, da er ein individuelles Lerntempo ermöglicht (z.B. beim Betrachten von Lernfilmen). Dafür werden auch Portale wie z. B. die des WDR´s oder des Internet abc´s genutzt.

 Vom der ersten Unterrichtseinheit an stehen das „Lernen über den Computer“ und das „Lernen mit dem Computer“ im Vordergrund.

 Geschlechtsspezifische Arbeit

 

Mädchenförderung

 Mädchenförderung bezieht sich auf folgende Aspekte:  

  • Stärkung des Selbstwertgefühls von Mädchen

  • Unterstützung von Mädchen bei der Entwicklung individueller Bewältigungsstrategien im Umgang mit Jungen

 Diese sind in allen Unterrichtsbereichen zu beachten.

 Es gilt weiterhin, Kolleginnen und Kollegen für die Rechte von Mädchen und die alltäglich stattfindenden Grenzüberschreitungen ihnen gegenüber zu sensibilisieren.

 Schwerpunktmäßig werden in diesem Bereich folgende Themenkomplexe bearbeitet: 

  • Selbstbehauptung / Konflikttraining 

Seit dem Schuljahr 2015/16 konnte ein spezielles Selbstbehauptungstraining in Zusammenarbeit mit Wildwasser e.V. mit Mädchen der Mittel- und Oberstufe durchgeführt werden. Ziel dieses Projekts ist: Mädchen erkennen ihre eigenen Stärken und können diese auch einsetzen.  

Das Trainingsprogramm wird vor allem in der Mädchen-AG aufgegriffen und weitergeführt. 

  • Mädchen-AG im Wahlpflichtunterricht

 

Diese Arbeitsgemeinschaft wird regelmäßig für Mädchen der Mittelstufe angeboten.

 In dieser AG geht es u. a. um das direkte und offene Eintreten für eigene Interessen, um die Übernahme von Verantwortung für die eigenen Handlungen, um das Bewusst- und Erfahrbarmachen von Handlungsspielräumen und um eine Sensibilisierung für Grenzüberschreitungen. Die Inhalte der AG orientieren sich stark an den Interessen und am Entwicklungsstand der jeweiligen Gruppe. Sie sollen nach Möglichkeit von der Gruppe aktiv mitgestaltet werden. 

 

Jungenförderung 

Dort nehmen wir gerade neue Projekte in Augenschein. 

 

Energiesparen 

Die Dahlingschule nimmt seit Anfang des Jahres 2003 am Energiesparprojekt teil.  

Das Projekt verfolgt das Ziel, das ökologische Alltagsverhalten der Schülerinnen und Schüler und ebenso der Lehrerinnen und Lehrer an der Schule zu verbessern, und zwar so, dass es optimal in den schulischen Alltag integriert werden kann.  

Um die Schülerinnen und Schüler verantwortlich mit ein zu beziehen, wurden Energiewächter eingesetzt, die folgende Aufgaben haben: 

Darauf achten, dass das Licht bedarfsgerecht eingeschaltet ist. 

Darauf achten, dass die Fenster nicht gekippt sind sondern stoßgelüftet wird. 

Darauf achten, dass Stromverbraucher bedarfsgerecht eingeschaltet werden und in den Pausen ausgeschaltet werden.

Darauf achten, dass beim Verlassen der Klasse das Licht aus ist und die Fenster geschlossen werden. 

Folgende Projekte wurden von den Klassen der Mittelstufe durchgeführt: 

  • Messungen mit dem Klassenthermometer

  • Einführung der Stoßlüftung

  • Ablesen der Monatswerte

  • Optimierung der Beleuchtungsnutzung

  • Einsetzen von Energiewächtern in den Klassen

    All diese Maßnahmen führten dazu, dass mehrere Tausend Euro an Strom- und Heizkosten gespart wurden, wobei die Schule für besondere Projekte einen Teil der eingesparten Kosten erhalten hat. Am 24.03 fand an der Dahlingschule unser Projekt zum Energiesparen statt.

     

 

5. Fachspezifische Konzeptionen 

 

Englisch

 

Seit dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2004/05 ist Englisch als Unterrichtsfach ab Klasse 5 an unserer Schule eingeführt. 

Inzwischen (Schuljahr 2009/10), befindet sich der Schülerjahrgang, der damals mit Englisch begonnen hat, in der 9. Klasse. 

Die Erfahrungen mit dem neuen Unterrichtsfach sind insgesamt positiv. 

Mittlerweile wurde das ursprüngliche Konzept, den Unterricht in kurzen Sequenzen  

(ca. 15 Minuten) zwei- bis dreimal wöchentlich zu erteilen, aufgegeben.  

Seit Beginn des Schuljahrs 07/08 soll Englisch in der Mittelstufe in zwei Einzelstunden pro Woche unterrichtet werden. In der Oberstufe ist dies eine Kannregelung. 

Bisher wurde für die Klassen 5, 6, 7 und 8 ein für unsere Schule verbindliches Curriculum entwickelt. 

Weiterhin sind die  

Leitziele: 

  • Das Fach „Englisch“ soll den Schülerinnen und Schülern die Bewältigung einer von Anglizismen geprägten Umwelt ermöglichen/erleichtern.

  • Die Schüler/innen sollen durch den Erwerb basaler Kenntnisse einer fremden Sprache in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden.

  • Englisch als Begegnungssprache soll den gesellschaftlichen Unterschied zwischen Regel- und Förderschülern/innen verringern.

  • Den Schülerinnen und Schülern sollen basale Kenntnisse der englischen Sprache als ‚Türöffner’ für den weiteren schulischen Werdegang vermittelt werden, z. B. Rückschulung in den Regelschulbereich, schulischer Werdegang nach der Entlassung aus der Förderschule).

    Aktuelle Teilziele :

 

  • In den kommenden Schuljahren werden Curricula für die Klassen  9 und 10 entwickelt.

  • Der Bestand an Unterrichtsmaterialien für das Fach Englisch wird kontinuierlich ergänzt.

     

    Indikatoren für die Evaluation:

 

  • Alle in den Klassen 5 – 8 unterrichtenden LehrerInnen arbeiten auf der Basis der beschlossenen Curricula.

  • Mindestens zweimal im Schuljahr bzw. nach Bedarf werden notwendige neue Materialien angeschafft.

 

Verkehrserziehung 

In Bearbeitung 

 

Musikförderung 

Singen, Spielen und Tanzen ist wichtiger Bestandteil des Unterrichts an unserer Schule. So sollen über die Musik Gemeinschaftsgefühl gefördert und persönliche Gefühle zum Ausdruck gebracht werden. 

Regelmäßige Feste wie Adventssingen, Weihnachtsbasar und Schulfeste sollen dieses Gemeinschaftsleben stärken. Gleichzeitig sind sie Präsentationsmöglichkeiten für Lieder und Musikstücke, die die Schülerinnen und Schüler eingeübt haben. Um aber etwas präsentieren zu können, sind grundlegende Fähigkeiten notwendig. Seit einigen Jahren besteht für die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule die Möglichkeit, in einer Schulband Grundkenntnisse im Instrumentalspiel zu erwerben. Hinzu kommt die AG „Gesang“. In der Schulband wird „live“ gesungen und gespielt (Gitarre, Keyboard, Schlagzeug), in der AG „Gesang“ liegt der Schwerpunkt auf Singen und rhythmischem Bewegen zu Playbacks. Das bedeutet, Techniken des chorischen und solistischen Gesangs zu erarbeiten und dann auch anzuwenden. 

Proben für einen Auftritt erfordern eine hohe Disziplin. Immer wieder müssen die gleichen Dinge geübt werden. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich damit auseinander setzen, wie sie auf andere wirken, bzw. wirken wollen. Sie müssen sich immer wieder betrachten und beurteilen lassen, sich Kritik anhören und diese umsetzen. Dabei ist es auch wichtig, die Stimmungen und Gefühle der jeweiligen Gesangsstücke glaubhaft zu vermitteln. 

Ein Auftritt für die Schule, innerhalb oder außerhalb, bedeutet auch, sich mit der Schule zu identifizieren und sich als Förderschülerin und Förderschüler zu präsentieren. Neben den positiven Auswirkungen auf unser Schulleben erwerben die Schüler/innen auch Fähigkeiten, die ihnen helfen, aktiv am Vereinsleben im Stadtteil teilzunehmen. ( z.B. Kinder- oder Kirchenchor, Tambourcorps ...)

 

6      Kooperation/ Vernetzung 

Arbeitsagentur 

Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur hat an der Dahlingschule eine lange Tradition, die sich besonders in den Bereichen der Oberstufenarbeit wiederspiegelt. Seit 2007 gibt es eine Kooperationsvereinbarung mit der Agentur für Arbeit in der die Formen der Zusammenarbeit konkret geregelt sind.  

 

Willy Brandt Berufskolleg 

In Bearbeitung 

 

Jugendamt 

In Bearbeitung